Am 8. Oktober 2026 hat der Deutsche Bundestag entschieden:
Die Neubaustrecke Hamburg – Hannover in der Variante A7 / B3 darf gebaut werden.
Jetzt kommt es darauf an,
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dass die Finanzierung des nächsten Planungsschritts genehmigt wird, und
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, dass die Region ihre Chancen nutzt.
Warum hat der Bundestag so entschieden?
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Weil die Variante A7 / B3 die beste Variante ist – ökologisch wie wirtschaftlich.
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Weil die Bedingungen des Deutschlandtakts erfüllt werden: Fahrzeiten und Kapazität.
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Weil der regionale Nutzen anerkannt wird.
Hier finden Sie die umfassende Analyse dieses Beschlusses mit Links zu den Quellen
Jetzt kommt es darauf an, dass die Region den Nutzen aus der Strecke für sich realisiert und bei der Landesregierung einfordert. Der Bundestag hat die Grundlagen geschaffen. Diese Website liefert das Handwerkszeug, um realistische Chancen zu erkennen und zu benennen.
Warum hatte „Alpha E“ keine Chance?
* Weil „Alpha E“ aus dem Jahr 2015 nicht die Bedingungen des Jahres 2026 erfüllen kann.
* Weil die Argumente der Studie Vieregg-Rössler fachlich nicht haltbar sind.
Bundestag beerdigte „Alpha E“ schon 2023
Mit der Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes 2023 wurde der Begriff „Alpha E“ aus dem Gesetz getilgt. Mehr lesen Sie hier.
Schon seit Frühjahr 2023 war das Ergebnis des Vergleichs der Trassen bekannt: Nur die Trasse A7 / B3 erfüllt die Anforderungen.
Das Ergebnis des Trassenvergleichs sowie eine vertiefte Kommentierung dieser Daten finden Sie hier.
Korridorsanierung bringt nur sehr wenig Kapazitätsgewinn
Die von der Landesregierung Niedersachsen erwünschte Umsetzung von „Alpha E“ im Rahmen einer Generalsanierung der Bestandsstrecke Hamburg – Hannover wird von der DB nicht weiter verfolgt. Dieses Ergebnis hat die DB bereits am 14. Dezember 2023 veröffentlicht (Link zur Präsentation der DB).
Klimaschutz und Energiewende
300 km/h – ist das ökologisch vertretbar? Diese Frage stellt sich für die Neubaustrecke Hamburg – Hannover nicht, denn die Neubaustrecke ist für 250 km/h konzipiert. Wenn hingegen mit dem Konzept „Alpha E“ die gleichen Fahrzeiten erreicht werden sollten, müsste mit 300 km/h gefahren werden, denn der Weg über Uelzen und Lüneburg ist länger als die Neubaustrecke.
Hat die Landesregierung in Hannover „verloren“?
Ja – was die Maximalforderungen betrifft.
Nein – denn im Beschluss des Bundestages sind auch zusätzliche Leistungen für Lärmschutz und bevorzugte Verbesserungen der Bestandsstrecke bewilligt. Es ist erreicht worden, was erreichbar war.
