Regionalbahnhof Bispingen (Ort)

Ein Regionalbahnhof Bispingen (Ort) ist aufgrund der Planung eines Überholbahnhofs an dieser Stelle machbar. Dieser Standort hat erhebliche Vorteile.

Warum wurde dieser Standort bisher nicht diskutiert?

Aufgrund der größeren Entfernung zum größten Potenzial Soltau wurde der Standort „Soltauer Heide“ bevorzugt.

Lage: Günstig


Ortsnah und gut erschlossen, aber keine Anbindung an die Schiene: Regionalbahnhof Bispingen (Ort).
Der Überholbahnhof soll m Rand des Kernorts Bispingen liegen und unmittelbar an der Landstraße 311 (Behringer Straße) liegen.
Entfernung zur nächsten Siedlung Ortskern Bispingen 1.000 Meter.

Entfernung zur Autobahn 1,2 km.
Entfernung Stadtzentrum Soltau über Autobahn 19 km, über Straße K2 16 km.
Mit einem Potenzial von etwa 5.000 Einwohnern im fußläufigen Bereich kann ein Regionalbahnhof Bispingen in Ortslage ein Potenzial erreichen, dass so groß ist wie das von Bergen.

Erschließung Straße: sehr günstig

Die vorhandene Landstraße 211 bietet schon im heutigen Zustand eine Erschließung, die kaum noch zu verbessern ist. Die Zufahrt von der Autobahn tangiert den Ortskern nicht, sodass aus vielen Richtungen (Schneverdingen, Soltau) die Nutzung der Autobahn sich anbietet.

Erschließung Schiene: mit Investitionen machbar

Eine Anbindung an die Schiene ist nicht vorhanden. Die Station Bispingen an der in Reaktivierung befindlichen Bahnlinie Soltau – Lüneburg ist 1.000 Meter entfernt.
Grundsätzlich erscheint die Verlegung der Bahnlinie Lüneburg – Soltau technisch möglich, sodass nicht nur eine verkehrliche Verknüpfung möglich wäre, sondern auch eine Verknüpfung der Schienen. Es würde eine Situation entstehen, wie sie, wie sie im Regionalbahnhof Montabaur realisiert ist. Eine solche Entscheidung müsste mit grundlegenden Überlegungen zur strukturellen Entwicklung einhergehen.

Busverkehr: Geringer Aufwand

Quellverkehr – Auspendler
Für die Bewohner des Kernorts Bispingen ist ein Busverkehr nicht notwendig.
Die Behringer Straße wird schon heute von den Linien 154 (Hützel) und 156 (Schneverdingen) bedient, die dem Schülerverkehr dienen. Die Verlängerung der Buslinien 150 (Soltau) und 300 (Munster) erscheint möglich. Die Buslinien 150 und 300 sind aber stark auf den Schülerverkehr ausgerichtet und würden einer Aufwertung als vertaktetes und ganztägiges Grundangebot erfordern.
Die Buslinie 150 lässt sich zu einer idealen Freizeitlinie erweitern, die am Regionalbahnhof hält.
Die Freizeitziele Heidepark, Center Parcs Bispinger Heide, Schumacher Kartbahn, SnowWorld Bispingen und der Naturpark Lüneburger Heide (Wilseder Berg, Oberhaverbeck) sind Freizeitziele mit sehr großem Aufkommen an Besuchern. Reisende, die diese Ziele besuchen wollen, sind auf den öffentlichen Verkehr angewiesen, wenn sie nicht ihr Fahrrad mitbringen oder ein Fahrrad vor Ort mieten. Die Einrichtung einer Busverbindung ist daher Voraussetzung für den Verzicht auf den eigenen Pkw. Auf der Grundlage der heutigen Buslinie 150 lässt sich eine Freizeitlinie einrichten, die nicht nur alle relevanten Freizeitziele erreicht, sondern auch alle relevanten Bahnstationen.
Einziges Freizeitziel, das nicht integriert werden kann, ist das Designer Outlet-Center. Schon heute werden Shuttle-Fahrten auf Vorbestellung gegen ein höheres Entgelt ab Bahnhof Soltau (6 Euro, Stand 2026) vom Betreiber des Centers angeboten, eine Buslinie wurde eingestellt.
Der Heideshuttle fährt mit den Ringen 1 und 4 unmittelbar an dem möglichen Regionalbahnhof vorbei.